Dossenberger Gymnasium will „Fairtrade School“ werden

Fairtrade-Schulteam beschließt bei erster Sitzung Maßnahmenpaket

Das Dossenberger Gymnasium in Günzburg will noch in diesem Jahr „Fairtrade School“ werden. Dazu hat sich schon im Januar das Fairtrade-Schulteam „Dossis sind fair“ zum ersten Mal getroffen und sich offiziell gegründet. Das Schulteam wird am Dossenberger Gymnasium alle Aktivitäten koordinieren, die notwendig sind, um den Status einer „Fairtrade-School“ zu erhalten.

Da die Schule bereits in der Vergangenheit viele Aktivitäten zur Unterstützung des fairen Handels eingeführt hat, fasste die Gruppe den Grundsatzbeschluss, sich um den Titel „Faire Schule“ zu bewerben.Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Schulteam verschiedene Maßnahmen beschlossen. So soll der Speiseplan in der Schulmensa transparenter werden, das Bildungsangebot rund um den fairen Handel ausgedehnt werden und künftig faire Unterrcihtsmaterialien verkauft werden.

„Unsere Mensa wird von Frau Faber geführt, die schon immer viele faire Produkte, aber auch Bioware und vor allem regionale Produkte nutzt, da sie seit 19 Jahren einen Hofladen unter diesen Voraussetzungen betreibt“, erklärte die verantwortliche Lehrerin Birgit Rembold. „Zeitgleich mit der Gründungsveranstaltung haben wir eine faire Woche in der Mensa gestartet, um noch mehr faire Produkte anzubieten.“ Darüber hinaus wird die Mensaleiterin den Speiseplan künftig transparenter gestalten und aufschlüsseln, welche Zutaten fair, bio oder regional sind. „So kann sich jeder bewusst dafür entscheiden, mit seiner Essenswahl zu einer besseren Zukunft beizutragen“, erklärt Birgit Rembold.

Auch das Bildungsangebot zum Themenkomplex „Fairer Handel“ soll ausgedehnt werden: „Wir sind im Januar mit einer Multivisionsshow von fair future gestartet“, berichtet Birgit Rembold. Dazu durften die 6. und 9. Klassen zu Film und Diskussion ins Kino. „Unsere AG veranstaltete ein faires Rätsel mit fairen Preisen, die uns die Stadt Günzburg gestiftet hat.“ Das Projekt hat das Dossenberger Gymnasium gemeinsam mit der Dominikus Zimmermann Realschule durchgeführt. Im Vorfeld hatten zwei Schülerinnen die Klassen auf das Thema eingestimmt und eine passende Unterrichtseinheit gestaltet.

Zum nächsten Schulanfang möchte das Schulteam außerdem faire Hefte und Blöcke verkaufen. „Das erleichtert das Einkaufen und macht die Entscheidung für nachhaltige Produkte leichter. Damit die Hefte rechtzeitig da sind, beginnen wir jetzt mit der Recherche und versuchen die Finanzierung zu regeln“, erklärt Rembold.

Ende des Schuljahres soll die gesamte Schule einen Tag lang unter dem Motto „fair-öko-regional“ stehen. „Dazu brauchen wir Referenten, Ausstellungen, Spiele und vieles mehr“, so Rembold. Außerderm sollen die schuleigenen Automaten faire Fächer mit Schokolade und Knabbereien bekommen und der ausgeschenkte Kaffee soll auf fair umgestellt werden. Zudem plant die offene Ganztagsschule ein faires Frühstück mit allen Teilnehmern der Mittagsbetreuung.

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Das Dossenberger Gymnasium in Günzburg möchte Fairtrade-School werden. Foto: Stadt Günzburg.

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